…war das Thema unseres vierstündigen Workshops am 20.2.2026 bei Saskia Pauli, Sängerin im Jazzclub der Universität, Songwriterin, Vokal-Arrangeurin und Chorleiterin des Chors „A Capella“ aus Bonn. Außerdem ist sie für das Beethoven-Orchester in Bonn als Coach tätig.
Mehre Übungseinheiten machten uns vertraut mit den Grundlagen einer klaren Präsenz auf der Bühne, für Aufmerksamkeit aufeinander und Interaktion miteinander, für Bewegungsintensität in allen Abstufungen und den angemessenen Einsatz beim Chorgesang.
In vertiefenden Übungen lernten wir in gruppendynamischer Entwicklung die Bewegungsintensität aneinander anzupassen und einzelne Abschnitte zu synchronisieren.
Aufgeteilt in zwei Gruppen, von denen die eine aktiv war (sie sang) und die andere zuhörte, übte sich die scheinbar passive Gruppe im aktiven Zuhören und die Spannung im gemeinsamen Agieren hochzuhalten.
Nach der Entwicklung und dem Einstudieren erster choreografischer Elemente in der Performance fand der Workshop seinen Abschluss in einer gemeinsamen Reflexion des Erlernten; zur Vertiefung des Geübten sangen wir noch einmal „Venus“ mit den aufgeteilten Chören und kamen gemeinsam zu dem Ergebnis, dass eine geringe Bewegungsintensität hier am besten wirkt.
Wir erhielten ein sehr konstruktives Feedback von Saskia, das wir begeistert erwiderten. Mit viel Energie und Dynamik – so unser Gefühl – wurde ein deutlich spürbarer Erfolg erzielt, wobei die Wiederholungen sehr hilfreich dabei waren, Bewegungsbewusstsein zu entwickeln, die Notwendigkeit des Zusammenhalts zu erfahren und ein ganz neues Chorgefühl mit großem Potenzial für unsere Auftritte zu spüren.
Bericht: Dorothee von Hoerschelmann
Fotos: S. Hajda (head)