Am 15. und 22.März gaben die Amazings an zwei verschiedenen Veranstaltungsorten ihre ersten Konzerte in 2026.
Im Kulturzentrum Hardtberg war der Publikumszuspruch so groß, dass Stuhlreihen zusätzlich aufgestellt werden mußten. Und obwohl das Programm identisch war und nur eine Woche dazwischenlag, war auch die Brotfabrik in Beuel bis fast auf den letzten Platz besetzt.
Die Amazing Grays haben also ihre (vielleicht sogar noch zunehmende) Fangemeinde!
Dabei war es für unseren seit über 10 Jahren bestehenden 60+ – Chor, dessen Durchschnittsalter mittlerweile bei über 70 liegt, durchaus eine Herausforderung, 17 Songs auswendig und mit guter Ausdrucks- und Überzeugungskraft zu präsentieren. Damit sind wir in exclusiver Gesellschaft: in ganz Bonn gibt es insgesamt nur 3 Chöre, die ihre Lieder auswendig vortragen.
Unser Repertoire umfasste dieses Mal unsere Klassiker wie HALLO DJANGO, VENUS, DOCK OF THE BAY, FEVER, WONDERWALL, NOTHING ELSE MATTERS, RHYTHM OF LIFE, YOU REALLY GOT ME; neu dabei war SAN FRANCISCO. Nach der Pause ging es weiter mit dem Gospel THIS LITTLE LIGHT OF MINE, gefolgt von SUNNY AFTERNOON, SWEET DREAMS, DANCING QUEEN, FIELDS OF GOLD (neu im Programm), SIMPLY THE BEST und DANCING IN THE STREET; Zugabe war IT’S RAINING MEN.
Die beiden Aufführungsorte stellten ganz unterschiedliche Anforderungen an uns:
Im Kulturzentrum Hardtberg traten wir am Sonntagvormittag in einem hellen, großen Raum mit viel gefühlter Nähe zu unserem Publikum auf. Dies gab die Möglichkeit zu Blickkontakt und der unmittelbaren Wahrnehmung der Wirkung der einzelnen Songs auf unsere Gäste. So war es auch für uns umgekehrt motivierend und anregend, in die fröhlichen Gesichter zu sehen, die sich an unserer Musik erfreuten.
Die Abendveranstaltung in der Brotfabrik hatte uns im Vorfeld schon einiges an Respekt eingeflößt: Wie würden wir mit den ungewohnten Lichtverhältnissen zurechtkommen auf einer Bühne, von der aus wir das im Dunkeln sitzenden Publikum kaum sehen konnten? Wie sich herausstellte, war unsere Sorge unbegründet: Der nicht enden wollende Beifall forderte zwei Zugaben und zeigte uns, dass der Funke übergesprungen war und dass wir es auch hier wieder geschafft hatten, mit der Interpretation unserer Songs zu begeistern und die Menschen mitzunehmen.
Bericht: Susanne Mertens
Fotos: Gisela Dobbelog (head)